Informationen
Perlen
Perlen sind die wahren Juwelen des Meeres, Schöpfungen der Natur.
Echte Perlen sind ein seltenes Naturprodukt das völlig natürlich und ohne menschliche Hilfe gewachsen ist. Diese Perlen reifen in wilden Austern und bestehen aus vielen einzelnen Perlmuttschichten.
Häufiger anzutreffen sind bei uns Zuchtperlen. Diese entstehen meist durch Einsetzen eines Kerns in eine natürlich gewachsene oder gezüchtete Muschel. Dieser Kern besteht sehr oft aus gedrechselten Perlmuttkügelchen. Um den Kern bildet sich dann Schicht für Schicht die Perlsubstanz. Diese Schicht besteht aus den selben Substanzen wie bei einer Naturperle (Chonchin und Kalziumkarbonat).
Es gibt auch Perlen ohne festen Kern, diese werden hauptsächlich in Süsswassergebieten gezüchtet.
Einige Beispiele für Salzwasserzuchtperlen sind:
- Akoya Zuchtperlen
- Südsee Zuchtperlen
- Tahiti Zuchtperlen
- Keshi Zuchtperlen
Einige Beispiele für Süsswasserperlen sind:
- Süsswasser Zuchtperlen
- Chinesische Zuchtperlen
Sehr häufig werden vor allem im Modeschmuckbereich Perlimitationen verwendet. Dies sind Produkte mit perlähnlichem Aussehen. Sie ahmen die Farbe oder das Lüster einer echten Perle nach, sind aber nicht aus denselben natürlichen Bestandteilen hergestellt.
Diamanten:
Des Diamanten Seele ist das Licht!
Die Schönheit eines Diamanten, sein Funkeln und seine Brillanz sind unvergänglich.
Der Diamant ist der härteste Rohstoff auf unserer Erde, nur ein Diamant kann einen anderen Diamant zerkratzen. Ein Diamant besteht aus reinem kristallisierten Kohlenstoff und entsteht nur unter bestimmten Temperatur- und Druckumständen. Vier Kriterien bestimmen den Wert eines Diamanten: die 4 C´s, Cut, Colour, Clarity und Carat.
Carat (Karat)
Das Gewicht und damit auch die Grösse eines Diamanten wird in Karat gemessen. Das Karat ist in 100 Punkte unterteilt. Ein Diamant von 50 Punkten wiegt also ein halbes Karat. Zwei Diamanten mit dem gleichen Karatgewicht können jedoch in ihrem Preis sehr differieren, den ihre Qualität und ihr Wert hängen ebenso von ihrem Schliff, ihrer Farbe und ihrer Reinheit ab.
Cut (Schliff)
Erst der wohlproportionierte Schliff verleiht dem Diamanten sein unverwechselbares Leuchten. Der Schliff ist das Kriterium, das der Mensch direkt beeinflussen kann – die anderen hat die Natur bei jedem Stein vorgegeben. Ein guter Schliff reflektiert das sprichwörtliche Feuer eines Diamanten durch richtige Proportionen und die Anordnung seiner Facetten.
Clarity (Reinheit)
Die Reinheit eines Diamanten wird daran erkannt, in welchem Masse er frei ist von irgendwelchen Einschlüssen – den sogenannten Fingerabdrücken der Natur. Fast alle Diamanten zeigen Einschlüsse von nicht kristallisiertem Kohlenstoff, also dem Stoff aus dem sie entstanden sind. Oft sind die Einschlüsse mit bloßem Auge nicht zu sehen und werden erst bei vielfacher Vergrösserung erkennbar. Je reiner ein Diamant ist, desto seltener und teurer ist er auch.
Color (Farbe)
Farbe ist das persönlichste, subjektivste Kriterium innerhalb der 4 C, denn jeder Mensch bevorzugt andere Farbtöne. Die Farbe eines Diamanten für die Graduirung zu beurteilen heisst messen, wie nahe er der Farblosigkeit kommt. Die seltensten und weissesten werden mit D, E, F und G graduiert, die Mehrheit der Diamanten ist jedoch weiss bis leicht getönt weiss. Diese werden mit H bis L graduiert. Diamanten mit der Graduierung M oder niedriger haben eine sichtbare Gelbtönung. Es gibt aber auch Diamanten mit kräftigen reinen Farben, die extrem selten sind, sie werden „Fancies“ genannt und können in den verschiedensten Farben gefunden werden.
Moissanit
Beim Moissanit handelt es sich chemisch gesehen um Siliciumcarbid. In der Natur kommt SiC sehr selten vor, aber es wird schon seit längerer Zeit chemisch hergestellt. Wenn in der Schmuckfachwelt von Moissanit gesprochen wird, handelt es sich immer um den synth. hergestellten Moissanit. Dieser sieht einem Diamanten zum Verwechseln ähnlich. Auch die Härte ist dem des Diamanten ähnlich. Der Diamant erreicht als härtestes Material eine 10 auf der Mohs Skala, der Moissanit erreicht eine 9,25. Es ist zu bemerken dass Moissanit kein Massenprodukt ist wie z.B. Zirkonia, auch ist das Funkeln dem eines Diamanten sehr ähnlich. Es ist hier wie bei einer Zuchtperle, auch ein Moissanit wird im Labor unter schwierigen Bedingungen „gezüchtet“.
Gold:
Schon seit Jahrtausenden wird Gold von Menschen begehrt. Zu Anfang wurde es für rituelle Gegenstände und Schmuck verwendet, etwas später dann auch als Zahlungsmittel. Der Name „Gold“ wurde vom indogermanischen Wort ghel abgeleitet, was soviel heisst wie: schimmernd, blank, gelb, glänzend, glühend. Und genau diese Worte beschreiben hervorragend warum Gold bis heute eine solche Faszination auf uns ausübt.
Im reinen Zustand wird es auch Feingold genannt. Es ist gelb glänzend und sehr weich. Um es tragbar zu machen wird es mit anderen Metallen zu einer Legierung verschmolzen.
Goldlegierungen:
Eine Goldlegierung ist eine Verbindung aus zwei oder mehreren Metallen. Meist kommen hier Silber, Kupfer oder Palladium zum Einsatz. Je nach Anteil der Zusatzmetalle unterscheidet man 333/ 000, 585/000 und 750/00 Goldlegierungen.
Palladium:
ist das legierungsfreudigste Metall aus der Platinfamilie, silberweiss, wird meist als Legierungsmaterial für Weissgold verwendet. Es ähnelt in seinen chemischen Eigenschaften Platin, ist aber deutlich leichter.
Platin:
Das kostbarste aller Schmuckmetalle. Es ist rein, selten und unvergänglich. Seine Farbe wird auch „mondweiss“ genannt. Wenn man Schmuck sucht den man sein Leben lang tragen kann ist Platin die ideale Wahl. Aufgrund seiner Dichte und seines Gewichts ist Platin beständiger als andere Schmuckmetalle. Platin trägt sich nicht ab und Edelsteine sind darin besonders sicher gefasst. Ausserdem ist es hypoallergen.
Platinschmuck hat in der Regel einen Reinheitsgrad von 95%. Das wird auch durch den Stempel „Pt 950“ angegeben. Ausserdem ist es sehr selten, es gibt z.B. 30- mal weniger Platin auf der Erde als Gold. Und auch das nur in wenigen Fundstätten.
Silber:
Von allen Edelmetallen ist es das am häufigsten vorkommende Element. Nach Kupfer und Gold war es das dritte Gebrausmaterial das Menschen bereits im 5. Jahrtausend v. Chr. benutzten. Das Wort Silber kommt aus dem altnordischen Sprachraum und bedeutet „licht, hell, weiss“. Es ist ein weiches Metall und kommt ca. 20x häufiger vor als Gold. Schwefelverbindungen die in unserer Luft enthalten sind greifen Silber an, deswegen kommt es oft zu einer allmähliche Schwarzfärbung des Materials. Durch Überziehen einer Schutzschicht (Rhodium) kann dieses verhindert werden.
Ringgröße ermitteln
Hier können Sie ein Tutorial zur Ermittlung Ihrer Ringgröße mittels unseres Ringmaß-Tool anschauen.
Das Ringmaß-Tool erhalten Sie KOSTENLOS bei Bestellung von Ringen über unsrere Webseite. Wählen Sie bei der Ringgröße einfach die Option "Tool" aus.
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Das Ringmaß gibt es nur in ganzen Grössen, selbstverständlich können Sie aber auch Ringe in Zwischengrößen, wie z.B. 56,5 bestellen. Sollten Sie sich wegen Ihrer Ringgröße noch nicht ganz sicher sein, nehmen sie einfach Kontakt mit uns auf, gerne senden wir Ihnen dann nach Verfügbarkeit auch individuell gefertigte Musterringe zu. Diese Ringe entsprechen dann in Größe, Profil und Bombierung schon Ihren gewünschten Trau-, oder Verlobungsringen. Da diese Musterringe speziell für sie gefertigt werden verrechnen wir Ihnen pro Musterring 35,-. Sollten Sie sich bei Ihrer Ringgröße nicht ganz sicher sein, ist es sinnvoll zuerst ein Ringmaß und dann einen Musterring anzufordern.
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